TALKING FOOD - Newsletter Nr. 140 - Schüler-Rätsel - Schülerquiz - Voting - Frage der Woche - Saisonkalender - Milchshake-Rezepte - aid-macht-schule.de: Haltbarmachen von Lebensmitteln - aid-Ernährungsführerschein - Presseschau vom 06.09.2007
EDITORIAL
Liebe Schülerinnen und Schüler!
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer!
Sehr geehrte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren!
Seit neun Jahren lockt die Quizsendung „Wer wird Millionär“ Millionen von Zuschauern vor den Fernseher. Solange gibt es unser Talking Food Quiz „Wer wird Lebensmittelmillionär“ zwar noch nicht, aber beliebt ist es ebenfalls. Wenn wir es auf Messen und Veranstaltungen anbieten, verfolgen unzählige Zuschauer mit Spannung, was die Kandidaten über Lebensmittel und Ernährung wissen. Ein neuer Schwerpunkt dieses Ratespiels beschäftigt sich mit dem Thema „Clever einkaufen“. Er steht ab sofort zum Download bereit. Ob zwei Gruppen gegeneinander antreten oder zwei Einzelpersonen, Spaß macht es immer. Und danach kauft man vielleicht etwas cleverer ein!
Jeder, der Auto fahren möchte, macht vorher den Führerschein. Das ist heutzutage selbstverständlich! Was macht aber derjenige, der statt langweiliger Tiefkühlpizza mal selbst eine Pizza backen möchte? Er macht den aid-Ernährungsführerschein. In sieben Doppelstunden lernen Grundschüler in der 3. Klasse zum Beispiel wie man mit scharfen Küchenmessern umgeht, kleine Gerichte zubereitet oder den Tisch deckt. Wer sich schnell entscheidet erhält das Medienpaket „aid-Ernährungsführerschein – Ein Baustein zur Ernährungsbildung in der Grundschule“ zum Vorzugspreis von 32 Euro.
Tomaten, Äpfel, Birnen – jetzt ist das Angebot an heimischem Gemüse und Obst am größten. Wer möchte diese sommerlichen Genüsse nicht gern mit in den Winter nehmen? Die Lösung liegt nahe: Haltbarmachen. Die verschiedenen Methoden lassen sich gut im hauswirtschaftlichen Unterricht erarbeiten. In unserem Beitrag „Den Sommer ins Glas holen“ finden Sie alle Informationen, die für einen interessanten Unterricht nötig sind.
Lust auf einen coolen Drink? Big Apple, Bloody Beauty oder Leisure Lounge. Dahinter verbergen sich coole Rezepte für herrlich erfrischende Milchshakes. Einfach mal ausprobieren!
Wer viel Vollkornprodukte isst, sollte auch viel trinken. Ist das richtig oder kompletter Blödsinn? Wer es wissen möchte, kann die Antwort in unserer Frage der Woche nachlesen.
Aktuelles rund um die Ernährung bieten - wie immer - Veranstaltungstipps und Presseschau. Nutzen Sie die neuen Techniken RSS, Klipfolio oder Google Alerts, um mit Talking Food tagesaktuell up-to-date zu sein!
Wir wünschen viele interessante Anregungen und neue Erkenntnisse!
Für das Talkingfood-Team
Dr. Maike Groeneveld
info {at} talkingfood.de
Übersicht
- Neues Schüler-Rätsel für den Unterricht
- Talking Food Schülerquiz des Monats September
- Auflösung: Talking Food Schülerquiz
- Frage der Woche: Warum soll man viel trinken, wenn man viele Vollkornprodukte isst?
- Voting zu „fairen Lebensmitteln“
- SAISONTIPP: Obst- und Gemüse
- Neue Rezepte: Milchshakes
- Haltbarmachen von Lebensmitteln
- aid-Ernährungsführerschein jetzt zum Vorbestellen
- Aktuelles aus der Presseschau
Neues Schüler-Rätsel für den Unterricht
„Wer wird Lebensmittelmillionär?“ jetzt mit Fragen rund ums clevere Einkaufen
In den Laden gehen, bezahlen, fertig. So einfach ist Einkaufen selten. Schließlich steht davor die Frage: Was kaufe ich? Und wonach wähle ich aus? Der Preis ist ein Kriterium. Aber der eigene Geschmack, die Qualität, die Umweltverträglichkeit und andere Kriterien spielen ebenfalls eine Rolle. Da fällt die Entscheidung oft nicht mehr so leicht ...
Das neue Talking Food-Quiz „Wer wird Lebensmittelmillionär?“ beschäftigt sich deshalb mit dem Thema „Clever Einkaufen“. Es regt zum Nachdenken an, gibt Tipps und kann den ein oder anderen Aha-Effekt verschaffen.
Das Rätsel bietet verschiedene Interaktionsmöglichkeiten. Sie wählen, ob zwei Schülerinnen oder Schüler gegeneinander spielen, ob Sie die Klasse in Gruppen teilen oder ob Schüler/-innen die Antworten selbstständig erarbeiten. Die Frage-Folien stehen als PDF zur Verfügung und sind durch eine kommentierte Auflösung ergänzt. Einfach ausdrucken und los geht die Fragerunde! (AF)
Das Talking Food-Quiz finden Sie hier zum kostenlosen Download:
Schüler-Quiz: Clever einkaufen (PDF)
Weitere Rätsel von Talking Food gibt es in dieser Rubrik:
Talking Food Schülerquiz des Monats September
Rätseln, recherchieren und gewinnen!
Die Quizfrage für Schüler im September lautet:
Ein anderer Name für Vitamin C lautet
a) Niacin
b) Folsäure
c) Ascorbinsäure
Hilfe für die Antwort bietet die Talking Food-Datenbank oder das Talking Food Ernährungswissen „Vitamine – kleine Menge, große Wirkung“.
Die Antwort kann wie immer hier direkt online abgegeben werden!
Interessante Preise warten! Viel Glück!
Auflösung: Talking Food Schülerquiz
Herzlichen Glückwunsch
Im August wollten wir folgendes wissen:
Wie wachsen Linsen?
a) unter der Erde
b) an Bäumen
c) an Rankpflanzen
Die richtige Antwort war c).
Linsen wachsen an zierlichen Pflanzen, die rund einen halben Meter hoch werden und in einer Ranke enden. Das, was wir später getrocknet als Linsen kennen, sind die reifen Samen der Pflanze. Sie sitzen in etwa 2 cm langen Hülsen, ähnlich wie Erbsen. Deshalb heißen sie auch Hülsenfrüchte.
Die Gewinner sind online hier zu finden
und werden per Mail informiert!
Frage der Woche: Warum soll man viel trinken, wenn man viele Vollkornprodukte isst?
Ein Service von www.was-wir-essen.de / aid infodienst
>> Frage <<
Ich habe gelesen, wenn man viele "gute Kohlenhydrate“ z.B. aus Vollkornprodukten zu sich nimmt, soll man auch viel trinken, stimmt das?
>> Antwort <<
Dies ist richtig: Wenn man viele Vollkornprodukte zu sich nimmt, sollte man auch viel trinken. Nur so können die „guten Kohlenhydrate“ - die Ballaststoffe - ihre verdauungsregulierende Wirkung optimal entfalten.
Die wichtigste Funktion von Ballaststoffen besteht darin, dass sie die Verdauung regulieren. Einige Ballaststoffe binden große Mengen an Wasser. Diese Fähigkeit ist für die Regulierung der Verdauung besonders wichtig, denn dadurch wird die Stuhlmasse vergrößert und der Stuhl kann besser transportiert werden.
Nimmt man konzentrierte Ballaststoffe zu sich, zum Beispiel Kleie, dann können diese verklumpen, wenn man nicht genügend dazu trinkt. Dies kann schlimmstenfalls zu einem Darmverschluss führen. Dies kann aber nicht passieren, wenn man Ballaststoffe in ihrem normalen Nahrungsverbund zu sich nimmt, also in Form von Vollkornprodukten, Gemüse und Obst. Die darin enthaltenen Ballaststoffe wirken aber – wie gesagt – besser, wenn man auch viel trinkt.(MG, CM)
Weitere Informationen zu Ballaststoffen gibt es in der ausführlichen Antwort auf www.was-wir-essen.de: Warum soll man viel trinken, wenn man viele Vollkornprodukte isst?
Weitere Fragen zur gesunden Ernährung beantworten die was-wir-essen.de-Experten in den Foren: Sie fragen - aid antwortet
oder im neuen Forum für Jugendliche.
Voting zu „fairen Lebensmitteln“
Deine Stimme zählt
In diesem Monat möchten wir von euch wissen, wie wichtig euch fair gehandelte Lebensmittel sind? Wir sind gespannt auf eure Votes!
Votingfrage:
Kaufen deine Eltern oder du Produkte aus fairem Handel (z.B. Schokolade, Bananen, O-Saft)?
- Ja, oft.
- Ja, manchmal.
- Nein.
- Weiß nicht.
Hier kannst du deine Stimme abgeben
und direkt die Ergebnisse ansehen!
SAISONTIPP: Obst- und Gemüse
Frisch, knackig und preiswert im September
(TAF) Für besonders knackiges, frisches und preiswertes Obst und Gemüse solltest du auf Ware zurückgreifen, die gerade Saison hat bzw. heimische Ware, die gut gelagert werden kann. Dabei helfen kann dir unser aktueller Saisontipp. Dieser zeigt dir welches Obst und Gemüse gerade Saison hat und besonders preiswert ist.
Salat und Gemüse:
Bataviasalat, Eichblattsalat, Eisbergsalat, Endiviensalat, Kopfsalat, Lollo rossa, Lollo Bionda, Löwenzahn, Radicchio, Auberginen, Bleich-/Staudensellerie, Blumenkohl, Busch-, Stangenbohnen, Brokkoli, Spargelkohl, Champignons, Chinakohl, Einlegegurken, Fenchel, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Mangold, Meerrettich, Möhren, Paprika, Pastinaken, Pilze, Porree/Lauch, Postelein, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Rote Rüben, Rotkohl, Salatgurken, Sellerieknollen, Spinat, Tomaten, Topinambur, Weiß-, Spitzkohl, Wirsing, Zuckermais, Zucchini, Zwiebeln
Obst:
Äpfel, Birnen, Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Holunderbeeren, Pfirsiche/Nektarinen, Pflaumen/Zwetschgen, Preiselbeeren, Quitten, Sauerkirschen, Wasser-/Zuckermelonen, Weintrauben; nur Import: Ananas, Bananen, Kiwis, Zitronen
Einen Saisonkalender für das ganze Jahr findest du hier (PDF-Download)!
Neue Rezepte: Milchshakes
Leckere Milchshakes für den Spätsommer!
LeisureLounge, Big Apple, Sodajo und Bloody Beauty – was sich dahinter wohl verbirgt? In unserem Fall sind es leckere Milchshakes, die auch an heißen Tagen herrlich erfrischen.
Einfach mixen oder shaken und schon geht’s los mit dem Genießen.
Haltbarmachen von Lebensmitteln
Den Sommer ins Glas holen
Heimische Beeren, Tomaten, Gurken und weitere Leckereien bereichern während der Sommermonate den Speiseplan. Wer möchte diese sommerlichen Genüsse nicht gern mit in den Winter nehmen? Die Lösung liegt nahe: Haltbarmachen! Die verschiedenen Methoden lassen sich gut im im hauswirtschaftlichen Unterricht erarbeiten. Bei einem Sommerfest oder Projekttag zum Erntedank können die Schüler ihre Ergebnisse lecker in Szene setzen. In unserem Beitrag haben wir für Sie Leittexte, Medientipps und die wichtigsten Methoden zum Haltbarmachen zusammengestellt. (AF)
Zum Beitrag Haltbarmachen von Lebensmitteln auf aid-macht-schule.de
aid-Ernährungsführerschein jetzt zum Vorbestellen
Schüler erwerben mit dem aid-Ernährungsführerschein wichtige Alltagskompetenzen im Bereich Ernährung.
(aid) - Holen Sie die Küche ins Klassenzimmer! In sieben Doppelstunden erwerben Grundschüler wichtige Alltagskompetenzen: Sie schnippeln, schneiden, rühren und bereiten kleine Gerichte zu, die sie dann gemeinsam essen. Am Ende des Projektes stehen ein schriftlicher Test, die praktische Prüfung (in Form eines kalten Büffets) und natürlich die Übergabe des Führerscheindokuments. Schülerinnen und Schüler, die den aid-Ernährungsführerschein in der dritten Klasse absolviert haben, können mehr. Sie haben erfahren, wie selbst gemachter Obstquark schmeckt oder wie es im Inneren einer Paprika aussieht und gelernt, mit der aid-Ernährungspyramide umzugehen.
Das Medienpaket zum aid-Ernährungsführerschein enthält:
- ein Lehrerheft mit ausführlichen Übungsbeschreibungen, Verlaufsskizzen und Fachinformationen
- ein Heft mit über 60 Kopiervorlagen für Folien, Arbeitsblätter, Rezepte und Mitbringlisten
- ein Poster mit der aid-Ernährungspyramide, mit Begleitheft
- 30 farbige Elternbriefe
- 30 farbige Prüfungsbögen
- 30 Führerscheindokumente
Pro Schule brauchen Sie nur ein Medienpaket, denn die Unterlagen können von Klasse zu Klasse weitergegeben werden. Alle Verbrauchsmaterialien, also die Führerscheindokumente und die Prüfungsbögen, können Sie zu einem günstigen Preis nachbestellen, der noch unter den Kopierkosten liegt. Den Elternbrief gibt es sogar kostenlos.
Das Medienpaket kommt im November 2007 zum Preis von 40 Euro auf den Markt. Bis zum 30. Oktober 2007 ist eine Bestellung zum Vorzugspreis von 32 Euro möglich.
Weitere Infos und Bestellformular unter:
www.aid-ernaehrungsfuehrerschein.de
Aktuelles aus der Presseschau
Eine Übersicht aller Presseschautexte finden Sie auch auf unserer Homepage in der Rubrik Presseschau:
| Ernährung
Sojagetränke im Test
Wenig Schlechtes, dafür viel Gutes - die getesteten Sojagetränke bekamen überwiegend gute Noten.
| Ernährung
Köstliche Sommerboten
Pflaumen, Zwetschgen und Co. - Früchte haben lange Tradition
| Lebensmittel aus ökologischem Landbau
ÖKO-TEST Bio-Lebensmittel vom Discounter
Die meisten Bio-Produkte aus Discountern bestanden den Test gut.
| Lebensmittel aus ökologischem Landbau
Bio-Produkte: Deutsche haben wenig Vertrauen in ausländische Ware
Bio-Ware aus südeuropäischen Ländern oder Importe aus Staaten außerhalb Europas werden kritisch beurteilt.
| Lebensmittelkennzeichnung
Obst & Gemüse: Kontrollen auf allen Handelsstufen
Qualitätsnormen und Kennzeichnungsvorschriften bei Obst und Gemüse tragen zu hohem Qualitätsniveau bei und sorgen für fairen Wettbewerb.
| Lebensmittelrecht
Zimtkapseln sind keine diätetischen Lebensmittel
Oberlandesgericht stuft Zimtkapseln als Arzneimittel ein, für das die rechtliche Zulassung fehlt.
| Lebensmittelsicherheit
Wildfleisch und EHEC-Infektionen
Forschungsprojekt soll Herkunft von enterohämorrhagischen E. coli (EHEC) und Bedeutung von Lebensmittelinfektionen klären.
| Verbraucherschutz
Landeslabor beanstandet Döner aus Imbissbetrieben
Angebotene Döner dürften häufig nicht unter der Verkehrsbezeichnung Döner angeboten werden, da sie häufig ausschließlich aus fein zerkleinertem Fleisch hergestellt werden.
| Fleischskandal
Fleischskandal: Ermittlungsbehörden arbeiten auf Hochtouren
Bayerns Verbraucherschutzministerium drängt auf gründliche Aufklärung der jüngsten Vorfälle um umdeklarierte K3-Ware zu Lebensmitteln.
| Unterrichtshilfen
Wir erkunden einen Bauernhof
aid-Heft hilft bei der Planung
| Ernährung von Kids & Teens
Kindergesundheit in Bund und Land
Neuer Beitrag der Gesundheitsberichterstattung veröffentlicht
| Ernährung von Kids & Teens
TV-Gerät im Kinderzimmer macht dick
Kinder, die ohne eigenen Fernseher aufwachsen, bleiben eher schlank.
Herausgeber
aid infodienst
Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V.
Heilsbachstraße 16
53123 Bonn
Tel. 0228 8499-0
www.talkingfood.de
mit Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Vereinsregister (Reg.-Nr.: 2240) beim Amtsgericht Bonn
Geschäftsführender Vorstand: Dr. Margareta Büning-Fesel
Chefredaktion:
Dr. Wiltrud Groß-Steinberg (v. i. S. d. P.),
aid infodienst Telefon 0228 8499-163
Email: presse@talkingfood.de
Redaktion:
Christof Meinhold, Köln
Email: meinhold@talkingfood.de
Andrea Fenner, Kaiserslautern
Email: fenner@talkingfood.de
Autorinnen und Autoren:
Andrea Fenner (AF), Kaiserslautern
Dr. Maike Groeneveld (MG), Bonn
Christof Meinhold (CJM), Köln
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