BSE: Testalter auf 30 angehoben
Mit der Erhöhung des Testalters werden die deutschen Regeln an die EU-weit gültigen Vorgaben angepasst

Bildquelle:
aid infodienst
(aid) – Seit Ende Juni müssen nur noch über 30 Monate alte, gesund geschlachtete Rinder auf die Gehirnerkrankung BSE getestet werden. Denn laut einer aktuellen Risikobewertung ist die Anhebung des Testalters um sechs Monate nicht mit einer erhöhten Gefahrenlage verbunden, erklärt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Bislang waren in Deutschland Schnelltests für Rinder über 24 Monate vorgeschrieben. Mit der Erhöhung des Testalters werden die nationalen Regeln an die EU-weit gültigen Vorgaben zum Schutz des Verbrauchers vor der Krankheit angepasst. Die Landwirte können auf diese Weise jährlich fünf Millionen Euro einsparen.
Die Bovine Spongiforme Enzephalopathie, kurz BSE, bedeutet übersetzt schwammartige Gehirnerkrankung des Rindes. Sie wird vermutlich durch infektiöse Eiweiße ausgelöst, mit denen sich die Rinder durch Verfütterung von Tiermehl angesteckt haben. Inzwischen ist die Zahl der Erkrankungen weltweit stark rückläufig.
Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Pressemeldung Nr. 112 vom 27. Juni 2006
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 14 vom 05.07.2006
Weitere Informationen:
Bookmark speichern:
Speichern Sie diese Seite als digitales Lesezeichen.
Klicken sie einfach auf eines der Symbole, um diese Seite als Bookmark zu hinterlegen:
Hinweis: Durch Klicken auf eines der Symbole verlassen Sie die Seite www.talkingfood.de
Hinweis: Die hier dokumentierten Pressemitteilungen geben nicht in jedem Fall die Meinung des aid infodienstes, Bonn wieder.




