Die Kartoffel - ein wertvolles Lebensmittel
Richtige Lagerung und Verarbeitung hält die Solaninzufuhr gering

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(c) Betty / Pixelio (www.pixelio.de)
Jetzt sind sie wieder zu haben: Speisefrühkartoffeln aus deutschem Anbau. Nur Kartoffeln, die vor dem 1. August geerntet wurden, dürfen so bezeichnet und vermarktet werden. Kartoffeln enthalten kaum Fett, jedoch Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sowie wenig Kalorien. Daher spricht sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ausdrücklich für den Verzehr von Kartoffeln als Teil einer vollwertigen Ernährung aus.
Grüne Stellen auf Kartoffeln sollten allerdings nicht mit gegessen werden, denn sie enthalten ein natürliches Gift, das Solanin. Auch in der Schale, in den "Augen" und Keimen kann Solanin in größeren Mengen vorkommen. Durch sorgfältigen Umgang mit Kartoffeln bei der Lagerung und Verarbeitung im Haushalt geht von Solanin keine gesundheitliche Gefahr für den Verbraucher aus. Um den Solaningehalt in Kartoffeln möglichst gering zu halten, sollten sie an einem dunklen und kühlen Ort gelagert werden. Bei der Verarbeitung ist es wichtig, grüne Stellen und Keime großzügig zu entfernen. Kartoffeln sollen - auch um Vitamin- und Mineralstoffverluste zu vermeiden - mit der Schale gekocht und zum Verzehr gepellt werden. Da der Mensch Solanin in höherer Konzentration als geschmacklich unangenehm wahrnimmt, besteht ein automatischer Schutz vor dem Verzehr von Kartoffeln mit zu hohem Solaningehalt.
Quelle:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., DGE-aktuell 10/2010 vom 08.07.2010
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