Einheitliche Handlungsempfehlungen für junge Familien
Bundesweites Konsenspapier zur Säuglingsernährung und zur Ernährung der stillenden Mutter auf Netzwerkkongress vorgestellt.

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(c) Photo Engel / Pixelio (www.pixelio.de)
Immer mehr Kinder leiden an Übergewicht und Allergien. Durch die richtige Ernährung und einen gesunden Lebensstil kann das Risiko einer Erkrankung deutlich reduziert werden. „Bislang wurden junge Familien mit vielen widersprüchlichen Informationen konfrontiert und waren stark verunsichert. Mit den neuen bundesweit einheitlichen Handlungsempfehlungen geben wir den Eltern die Sicherheit, die sie gerade in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder benötigen“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesverbraucherministerin, Julia Klöckner, anlässlich des Auftakt-Kongresses des 1. bundesweiten Netzwerks „Gesund ins Leben – Netzwerk junge Familien“ heute in Berlin.
Unter dem Motto „Gleiche Botschaften für ALLE“ diskutierten Wissenschaftlicher und Experten, wie junge Familien bei den Themen ausgewogene Ernährung, Allergievorbeugung und gesunder Lebensstil künftig besser unterstützt werden können. Auf dem Kongress wurden erstmals bundesweit einheitliche „Handlungsempfehlungen zur Säuglingsernährung und zur Ernährung der stillenden Mutter“ für das erste Lebensjahr eines Kindes vorgestellt. Diese Handlungsempfehlungen sollen künftig unter anderem Kinder- und Frauenärzten und Hebammen als Beratungsstandards dienen. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 700 000 Säuglinge geboren.
Das Netzwerk „Gesund ins Leben – Netzwerk junge Familien“ ist Bestandteil zweier Aktionspläne des Bundesverbraucherministeriums, dem Nationalen Aktionsplan „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ und dem „Aktionsplan gegen Allergien“ und wird vom Bundesernährungsministerium mit einer Fördersumme von 1,1 Millionen Euro unterstützt. In dem Netzwerk sind Fachleute, Institutionen und Gesellschaften eingebunden, die mit jungen Eltern regelmäßig in Kontakt stehen. Bis zum Jahr 2012 sollen weitere einheitliche Empfehlungen für junge Familien entwickelt werden.
Quelle:
Bundesministerium für Ernährung, Langwirtschaft und Verbraucherschutz, Pressemitteilung Nr. 96 vom 10.06.2010
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