Ergebnisse zum Ökomonitoring 2010 vorgestellt
Ergebnisse belegen hohe Qualität von Bio-Lebensmitteln

Bildquelle:
aid infodienst
"Immer mehr Verbraucher greifen auf Bio-Lebensmittel zurück und verbinden damit zu Recht bestimmte Erwartungen - wo Bio drauf steht, muss Bio drin sein. Damit der Verbraucher nicht ent- oder getäuscht wird, führt die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung bereits seit neun Jahren das Ökomonitoring durch. Die Tendenz ist erfreulich - immer weniger Produkte werden beanstandet. Auch die Ergebnisse des diesjährigen Ökomonitorings sprechen für sich. Bio überzeugt", sagte der baden-württembergische Verbraucherschutzminister Alexander Bonde am Montag (27. Juni 2011) in Stuttgart bei der Vorstellung des Ökomonitoring-Berichtes 2010. Noch besser als Produkte aus ökologischer Erzeugung seien Produkte aus ökologischer und regionaler Erzeugung. "Regional und Bio passen gut zusammen und stärken das Verbrauchervertrauen", betonte Bonde. Das baden-württembergische Ökomonitoring-Untersuchungsprogramm sei bundesweit einmalig und auch in anderen europäischen Ländern gebe es keine vergleichbaren Programme.
Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen des Ökomonitorings über 700 Lebensmittelproben mit Öko-Auslobung auf bestimmte Inhaltsstoffe, Rückstände und Schadstoffe untersucht und begutachtet. Das Untersuchungsspektrum reicht von Pflanzenschutzmittelrückständen in Obst und Gemüse über Dioxine in Geflügel, Schimmelpilzgifte in Getreide, gentechnisch veränderte Organismen in Mais, Soja und Leinsamen sowie Zusatzstoffe in Fertiggerichten und Süßwaren. Die Produkte wurden auch mit entsprechender Ware aus konventioneller Produktion verglichen. Dem stetig zunehmenden Warenangebot entsprechend wurden verstärkt verarbeitete Lebensmittel, wie Fertiggerichte, Wein oder Säfte, einbezogen. Ergänzend wurde die Produktpalette mit 34 Proben auf Naturkosmetik ausgedehnt, die auf den Gehalt an Konservierungsstoffen und auf mikrobiologische Beschaffenheit untersucht wurden.
Quelle:
Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Pressemitteilung vom 27.06.2011
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