Fleischskandal: Ermittlungsbehörden arbeiten auf Hochtouren
Bayerns Verbraucherschutzministerium drängt auf gründliche Aufklärung der jüngsten Vorfälle um umdeklarierte K3-Ware zu Lebensmitteln.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ist K3-Ware aus Norddeutschland über mehrere Stationen und mehrere Länder als lebensmitteltauglich umetikettierte Ware nach Berlin gelangt. Von dort sind die daraus hergestellten Dönerspieße wiederum in acht Länder verschickt worden. Bayerns Verbraucherminister Schnappauf forderte dazu auf, den Ermittlungsbehörden Zeit und Raum zu geben, um die notwendige Ermittlungsarbeit gründlich und umfassend abschließen zu können.
Von der sicher gestellten Ware der Wertinger Firma liegen die ersten sensorischen Untersuchungsergebnisse vor. Das LGL hat 9 der bisher sensorisch untersuchten 11 zu Beginn der Ermittlungen gezogenen Proben als ''nicht zum Verzehr durch den Menschen geeignet'' eingestuft. Die weiteren Untersuchungsergebnisse zu diesen Proben, auch hinsichtlich der mikrobiologischen Belastung, werden im Laufe des heutigen Tages vorliegen und vom LGL veröffentlicht. Ergebnisse zu weiteren im Betrieb gezogenen Proben werden in den nächsten Tagen folgen.
Quelle:
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Pressemitteilung vom 31.08.2007
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