Grüner Tee im Test
Etwas Radioaktivität, viele Pestizide

Bildquelle:
aid infodienst e.V.
Grüntee kommt meist aus Ostasien. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST wollte deshalb wissen, ob man diesen nach der Atomkatastrophe von Fukushima noch sorgenfrei trinken kann. Das Testergebnis zeigt, dass tatsächlich in einigen Produkten radioaktive Teilchen, wie sie nur bei künstlicher Kernspaltung entstehen, vorhanden sind. Das weitaus größere Problem sind jedoch Pestizide.
Radioaktivität war bei vier Grüntees in sehr geringen Mengen nachweisbar. Die radioaktiven Teilchen stammen aber wohl nicht aus Fukushima, sondern sind Reste aus früheren Atombombentests, die noch zig Jahre später in vielen Lebensmitteln nachweisbar sein können. Zum Glück liegen die Mengen in den untersuchten Produkten sehr weit unter den Grenzen, ab denen Lebensmittel beanstandet werden. Dafür sind aber umso mehr Pestiziden nachzuweisen: Bis zu 14 verschiedene Spritzmittel wurden in den Produkten zumindest in Spuren gefunden. In aromatisierten Tees entdeckte das Labor Pflanzenschutzmittelrückstände auch in erhöhten Mengen.
Ein weiterer Kritikpunkt sind Rückstände von Mineralöl, die das Labor in der Mehrzahl der Teeproben entdeckte. Dieses kann sich aus Druckfarben lösen, die zum Beispiel in Recyclingkartons stecken.
Quelle:
Öko-Test, Pressemitteilung vom 27.01.2012
Weitere Informationen:
Bookmark speichern:
Speichern Sie diese Seite als digitales Lesezeichen.
Klicken sie einfach auf eines der Symbole, um diese Seite als Bookmark zu hinterlegen:
Hinweis: Durch Klicken auf eines der Symbole verlassen Sie die Seite www.talkingfood.de
Hinweis: Die hier dokumentierten Pressemitteilungen geben nicht in jedem Fall die Meinung des aid infodienstes, Bonn wieder.




