Jeder Zweite versteht die Verpackungsangaben nicht
Vor allem Ältere und Menschen mit einfacher Schulbildung finden Angaben auf dem Etikett wenig verständlich.

Bildquelle:
Supermarktregal
(aid) – Viele Verbraucher verstehen die Angaben auf dem Etikett nicht und können kaum beurteilen, ob ein Nahrungsmittel gesund ist. Das hat die „SGS Institut Fresenius Verbraucherstudie 2010: Lebensmittelqualität und Verbrauchervertrauen“ ergeben. An der Umfrage nahmen im Mai mehr als 1.800 Menschen ab 16 Jahren teil.
Am meisten sorgen sich die deutschen Verbraucher beim Einkauf darum, ob Nahrungsmittel gentechnisch verändert sind oder nicht die Zutaten enthalten, die auf der Verpackung angezeigt werden. 49 % der Befragten finden die Angaben auf dem Etikett weniger oder gar nicht verständlich. Diese Probleme haben vor allem Ältere und Menschen mit einfacher Schulbildung. Bei 2/3 der Befragten bestehen zum Beispiel Schwierigkeiten zu erkennen, ob ein Produkt auch für Allergiker oder Diabetiker geeignet ist. 71 % der Konsumenten können nicht einschätzen, ob bestimmte Lebensmittel für Kinder geeignet sind.
Im Allgemeinen herrscht laut Umfrage ein großes Misstrauen gegenüber den Aussagen von Industrie und Politik. So glaubt mehr als die Hälfte der Befragten, dass Lebensmittel gar nicht so gesund sind wie behauptet wird. Die Hersteller sind aufgefordert, die Qualität ihrer Produkte besser sichtbar zu machen, meint das SGS Institut Fresenius. Dann würde gar nicht der Eindruck einer „Mogelpackung“ entstehen.
Quelle: SGS Institut Fresenius, Pressemeldung vom 21. Juli 2010
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 15 vom 28.07.2010
Weitere Informationen:
Bookmark speichern:
Speichern Sie diese Seite als digitales Lesezeichen.
Klicken sie einfach auf eines der Symbole, um diese Seite als Bookmark zu hinterlegen:
Hinweis: Durch Klicken auf eines der Symbole verlassen Sie die Seite www.talkingfood.de
Hinweis: Die hier dokumentierten Pressemitteilungen geben nicht in jedem Fall die Meinung des aid infodienstes, Bonn wieder.




