Pflanzenschutzmittel - Rückstände
Grenzwertüberschreitungen sind selten

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(aid) – Lebensmittel auf dem europäischen Markt überschreiten nur sehr selten die vorgeschriebenen Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel-Rückstände. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für das Jahr 2009 hervor.
Die Kontrolleure hatten in den 27 EU-Mitgliedstaaten, Island und Norwegen insgesamt knapp 68.000 Lebensmittelproben auf 834 Pflanzenschutzmittel untersucht. Im Jahr 2009 überschritten nur 2,6 % der Proben die gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstmengen. Im Vorjahr wurden noch 3,5 % der untersuchten Erzeugnisse beanstandet. In die EU eingeführte Produkte waren häufiger betroffen (6,9 %) als europäische Lebensmittel (1,5 %).
Im Rahmen eines EU-koordinierten Überwachungsprogramms wurden mehr als 10.000 Proben von Nahrungsmitteln genommen, die auf dem Speiseplan der Europäer besonders häufig vertreten sind. Dazu gehörten beispielsweise Bananen, Blumenkohl, Orangensaft, Paprika und Tafeltrauben. Über 60 % dieser Erzeugnisse waren rückstandsfrei.
Die Auswertung der Daten hat gezeigt, dass Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Nahrungsmitteln langfristig keine gesundheitliche Gefahr darstellen. Lediglich bei 77 Proben konnten die Kontrolleure kurzfristig bei hohem Verzehr ein Risiko nicht ausschließen.
Heike Kreutz, aid
Quelle: Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), Pressemeldung vom 8. November 2011 und EU-Bericht zu Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Lebensmitteln 2009
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 23 vom 16.11.2011
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