Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln
Grenzwerte nur selten überschritten

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(c) Angelina Ströbel / Pixelio - www.pixelio.de
(aid) – Immer weniger Nahrungsmittel überschreiten die gesetzlich festgelegten Höchstwerte für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Das ist ein Resultat der Nationalen Berichterstattung zu Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Lebensmitteln 2009, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) kürzlich veröffentlicht hat. Rund 40 % der knapp 17.000 untersuchten Proben waren sogar rückstandsfrei. Die Höchstwerte wurden in lediglich 1,6 % der untersuchten Lebensmittel überschritten. Im Jahr 2008 waren es noch 1,9 und im Jahr 2007 rund 2,7 %. Bei Erzeugnissen aus anderen EU-Mitgliedstaaten ist die positive Entwicklung noch deutlicher: Im Jahr 2007 stellten die Untersuchungsbehörden noch bei 5 % der Proben Höchstmengenüberschreitungen fest, während es im Jahr 2009 nur 1,5 % waren – ähnlich wie bei inländischen Produkten.
Negative Ausreißer beim deutschen Anbau waren im Jahr 2009 frische Kräuter mit einer Beanstandungsquote von knapp 21 %. Mehrfachrückstände fanden die Kontrolleure vor allem in Johannisbeeren, Grapefruits, Mandarinen, Himbeeren, Tafeltrauben und Rucola. In Bio-Produkten hingegen wurden, wenn überhaupt, nur sehr geringe Rückstandsmengen nachgewiesen. Generell gilt: Wer vielseitig und saisonal isst, kann sich vor möglichen Gesundheitsbelastungen am besten schützen.
Heike Kreutz, aid
Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Pressemeldung vom 3. Mai 2011 und Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2009
Quelle:
was-wir-essen.de, Newsletter Nr. 10 vom 18.05.2011
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