Schweinefleisch aus Irland nach Deutschland gelangt
Bei zeitlich begrenztem Verzehr von dioxinbelastetem Schweinefleisch besteht keine unmittelbare Gesundheitsgefahr.
Nach den ersten Lieferlisten, die von den irischen Behörden jetzt veröffentlicht wurden, sind seit dem 1. September ca. 2.000 Tonnen irisches Schweinefleisch nach Deutschland gelangt. Dabei handelt es sich um Schweinehälften oder Teilstücke und keine verarbeiteten Produkte, wie Würste.
Die Bundesländer und die zuständigen Behörden sind informiert. Die Lieferlisten liegen dort vor.
Nach dem jetzigen Erkenntnisstand ging das Fleisch nach Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.
Nach Angaben der irischen Behörden, ist mit Dioxin belastetes Futtermittel, die Ursache für die Rückstände in Schweinefleisch.
Nach Auskunft des BfR besteht bei zeitlich begrenztem Verzehr keine unmittelbare Gesundheitsgefahr. Dennoch darf Fleisch bei Überschreiten der Höchstmenge nicht weiter vertrieben werden. Verdächtige Lieferungen werden deshalb zurückgerufen.
Quelle:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz & Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Pressemitteilung Nr. 196 vom 08.12.2008
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