Schwerpunktprogramm Eier: Positive Bilanz
Im April wurden im Landesamt für Gesundheit und Verbraucherschutz Saarland im Rahmen eines Schwerpunktprogramms Eier genauestens unter die Lupe genommen.

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aid infodienst
Dabei wurden 26 Proben rohe Hühnereier saarländischer Herkunft auf Salmonellen untersucht. Verbraucherschutz-Staatssekretär Sebastian Pini zieht Bilanz: „Erfreulicherweise wurden in keiner der Proben Salmonellen nachgewiesen. Generell ist jedoch beim Umgang mit rohen Eiern Vorsicht geboten, denn es kann nie ganz ausgeschlossen werden, dass sie Salmonellen enthalten.“ Da sich Salmonellen nicht nur im Ei, sondern auch auf den Eierschalen befinden können, wurden Eierschale und Dotter getrennt untersucht. Staatssekretär Pini: „Am Besten schützt sich der Verbraucher vor einer Salmonelleninfektion, indem er für alle Speisen, die rohe oder nicht durcherhitzte Eier enthalten, frische Eier verwendet und die Speisen am besten sofort, spätestens aber nach zwei Stunden verzehrt.“ Weitere Tipps: Frühstückseier sollten mindestens 7 bis 8 Minuten gekocht werden, bis das Eigelb hart geworden ist. Spiegeleier sollten von beiden Seiten gebraten werden. Omeletts und Rührei sollten gut durchgegart sein. Keine Bedenken bestehen bei hart gekochten Eiern: Ostereier können also unbedenklich verzehrt werden.
Neben den Salmonellen-Beprobungen wurden 30 Proben Hühnereier auf Rückstände pharmakologisch wirksamer Stoffe untersucht. Erfreulicherweise konnten bei keiner der untersuchten Proben Rückstände der verbotenen antibiotisch wirksamen Stoffe Chloramphenicol und Nitrofurane nachgewiesen werden. Lediglich der Futtermittelzusatzstoff Kokzidiostatikum Lasalocid konnte in einer Probe – allerdings in unbedenklichen Spuren – nachgewiesen werden.
Mit Hinblick auf die nahende Osterzeit wurden zusätzlich 21 Proben gekochte und gefärbte Eier aus dem Handel auf ihre Verkehrsfähigkeit untersucht. Geprüft wurden die sensorischen Eigenschaften (Geruch und Geschmack) und ob wirklich nur zugelassene Lebensmittelfarbstoffe zum Färben verwendet wurden. Staatssekretär Pini: „Erfreulicherweise ergaben sich auch hier keine Beanstandungen. Die Osterzeit kann also kommen.“
Quelle:
Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz Saarland, Pressemitteilung vom 19.04.2011
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