UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung
Jahresthema 2012 ist die Ernährung

Bildquelle:
(c) Alexandra H. / Pixelio - www.pixelio.de
(aid) - Wie müssen wir unsere Ernährung gestalten, damit künftige Generationen dieselben Chancen auf ein ausgefülltes Leben haben wie wir? Das ist die Kernfrage des Jahresthemas "Ernährung" der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (abgekürzt BNE). Diese UN-Dekade gilt für die Jahre 2005 bis 2014 und wurde im Jahr 2002 von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufen.
Die Staaten der UN verpflichteten sich mit der BNE, Bildungsmaßnahmen für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungseinrichtungen von der Schule bis zur Universität sowie in außerschulischen Weiterbildungseinrichtungen und beim informellen Lernen außerhalb von Bildungseinrichtungen zu stärken. Jedes Jahr gibt es dabei einen anderen Schwerpunkt. In 2012 wird die Ernährung im Mittelpunkt stehen. Koordiniert werden die Aktivitäten in Deutschland von einem von der Deutschen UNESCO-Kommission einberufenen Nationalkomitee unter dem Vorsitz des Erziehungswissenschaftlers Professor Dr. Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin).
Im Themenjahr Ernährung sind u. a. Veranstaltungen geplant, auf denen Best Practice-Beispiele zum Thema nachhaltige Ernährung für Unterricht, Projekttage und außerschulische Bildungsprogramme vorgestellt werden. Ein Kernstück der BNE-Aktivitäten ist die Auszeichnung von so genannten Dekade-Projekten. Bewerben können sich Institutionen, Organisationen, Unternehmen und Projektträger, die Initiativen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung ergriffen haben.
Der aid infodienst unterstützt die Ziele der UN-Dekade und hat eine jahrelange Expertise auf diesem Gebiet, insbesondere beim Schwerpunktthema "Ernährung". Interessierte finden beim aid viele Medien, z. B. das Unterrichtsmaterial "Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?", den Flyer "Muss das sein? Lebensmittel auf dem Müll" und das Handbuch "Food Literacy" mit Übungen für die Erwachsenenbildung.
Dr. Maike Groeneveld, www.aid.de
Quelle:
aid infodienst, aid-PresseInfo Nr. 1 vom 04.01.2012
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