Unterrichtsmaterial für nachhaltige Ernährungskompetenz
Entwicklungsfortschritte nach dem aid-Ernährungsführerschein

Bildquelle:
aid infodienst
(aid) - Auch sechs Monate nach der Durchführung des aid-Ernährungsführerscheins, wissen Grundschüler noch das meiste zum Thema Essen und Trinken und halten im Wesentlichen an ihren positiven Einstellungen und Verhaltensweisen fest. Ihre Kompetenzen bei der eigenständigen Zubereitung von kleinen Gerichten können sie über die Zeit sogar noch ausbauen. Das ergab eine wissenschaftliche Studie zu den Wirkungen des aid-Ernährungsführerscheins. Dass die befragten Kinder ihre praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten bis zur Nachhaltigkeitsbefragung sogar steigern konnten, ist ausgesprochen positiv zu bewerten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mit der Unterrichtsreihe bei einem Teil der Schülerinnen und Schüler auch familiäre Prozesse angestoßen wurden und sie Gelegenheit hatten, die erworbenen Kompetenzen zu Hause weiter zu erproben und zu festigen.
Nachhaltigkeit besteht darüber hinaus auch in struktureller Hinsicht. Knapp 80 Prozent der befragten Lehrkräfte hielten es für wahrscheinlich, dass der aid-Ernährungsführerschein von weiteren Kolleginnen und Kollegen umgesetzt wird. Mehr als ein Drittel gingen davon aus, dass das Konzept in schulische Lehrpläne aufgenommen wird oder dass Teilaspekte wie die Gästebewirtung mit Schulfrühstück institutionalisiert werden. Bemerkenswert ist außerdem, dass 92 Prozent der Pädagogen, die Unterrichtsreihe noch mal umsetzen wollen, sei es genauso oder mit curricularen Anpassungen. Diese positiven Rückmeldungen unterstreichen die Qualität des Konzeptes und des Materials.
Barbara Kaiser, www.aid.de
Quelle:
aid infodienst, aid-PresseInfo Nr. 16 vom 20.04.2011
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